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»Die Geschichtenerzähler machen weiter«

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Gespräche über Bilder.
Kuratiert von Dieter Jüdt, Falk Nordmann, Andreas Rauth

 

 

Formen und Möglichkeiten der Bilderzählung

Erzählung, ob als mündlich tradierte Fabel am abendlichen Herdfeuer oder Kinoepos auf der Multiplex Leinwand, ist vorrangig ein sozialer Akt. Erzählung erzeugt Gemeinschaft und wirkt kultur- und identitätsstiftend. Wobei die Geschichtenerzähler einerseits auf seit Jahrhunderten bewährte dramaturgische Mittel zurückgreifen, andererseits sich die Formen und Möglichkeiten der Narration mit den gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen laufend verändert und erweitert haben: in der Renaissance erzählte man anders als im 19. Jahrhundert und heute anders als vor 100 Jahren. Dem Bild, ob als reine Imagination in den Köpfen der Zuhörer oder materieller Träger des Narrativen, kommt dabei eine wesentliche Rolle zu.

Dieter Jüdt, Andreas Rauth und Falk Nordmann versuchen in »Die Geschichtenerzähler machen weiter« einen Bogen zu schlagen, von den frühen Formen der Bilderzählung zu den Erzählstrategien der Les Humanoïdes Associés (Abb. rechts), zeigen semiotische wie ikonische Aspekte auf und werfen einen Blick auf die Zeit, als die Erzählung aus den Bildern verschwinden sollte.

Mittwoch 29. Januar | 20 Uhr 

Eintritt 3 EUR

In jungen Jahren: Die Pioniere des französischen Autorencomics. Les Humanoïdes Associés, von links nach rechts Bernard Farkas, Jean-Pierre Dionnet, Philippe Druillet und Jean Giraud/Moebius.

 

Motiv aus Hans Hillmann, Fliegenpapier, 1976.


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